Früher Ruhestand als Zahnarzt

„Mit 66 Jahren fängt das Leben an“, so lautet der bekannte Schlager von Udo Jürgens. Viele Zahnärzte wollen aber schon viel früher das Leben genießen und nicht mehr arbeiten gehen. Laut einer Umfrage wollen Zahnärzte am liebsten deutlich vor ihrem 65. Geburtstag in Rente gehen. Der Haken der weit verbreiteten Ruhestandsfantasien: Ohne finanzielle Einbußen bei der Rente wird es nicht gehen, wenn nicht gerade ein großes Vermögen vorhanden ist oder zuvor aufgebaut wurde. Ein professionell erstellter Ruhestandsplan kann helfen, solche Träume auch wahr werden zu lassen.

In meinen Gesprächen lautet die Antwort von Assistenzzahnärzte auf die Frage: “Und wann möchten Sie in den Ruhestand gehen” oft: Mein Ziel ist es, nicht mehr arbeiten zu müssen, oder eben etwas weniger oder langsamer – aber ganz aufhören kann ich mir nicht vorstellen.” Das ist eine tolle Antwort, weil diese zeigt, dass Sie Spaß bei der Arbeit haben und den richtigen Beruf gewählt haben.

Mit fortschreitendem Alter wird der Beginn des Ruhestandes meistens konkreter und meine Mandanten peilen einen Ruhestand zwischen Mitte 50 und Mitte 60 an. Ein Berufsleben bis zur künftig vorgesehenen Altersgrenze von 67 Jahren können sich die wenigsten vorstellen. Und auf die evtl. Verschiebung der Grenze auf 70 schon garnicht.

Ruhestandsplanung für Zahnärzte

Eine sinnvolle Ruhestandsplanung berücksichtigt mehrere Komponenten wie z.B. das geplante Eintrittsalter, die Leistungen vom Versorgungswerk, ein gutes Darlehensmanagement und die private Vermögenssituation.

Klar ist deshalb: Wer sich nur auf das Versorgungswerk und den Verkaufspreis seiner Praxis verlässt. Der wird es ohne finanzielle Einbußen nur selten schaffen. Damit das Geld für das Leben ohne Job genügt, sollten Sie bereits frühzeitig wissen, was auf sie zukommt – und insbesondere frühzeitig damit beginnen, ihre Altersvorsorge zu optimieren bzw. aufzubauen. Besonders wichtig ist, dass Sie als Zahnarzt ihr späteres Alterseinkommen aus der betrieblichen (nur für angestellte Zahnärzte möglich) und privaten Vorsorge berechnen sowie überprüfen, ob sie die Abschläge bei einem vorgezogenen Ruhegeld verkraften können.

Sinnvolle private Altersvorsorge

Doch gerade die private Vorsorge wird immer schwieriger. Diese Bestand früher hauptsächlich aus kapitalbildenden Lebensversicherungen. Die lang anhaltende Niedrigzinsphase drückt jedoch auf die garantierte Verzinsung und auch auf die Sparzinsen bei konservativen Geldanlagen. Andere Vermögensanlagen wie Aktien sind zwar chancenreich, aber auch mit höheren Risiken verbunden. Als Zahnarzt stehen Sie also vor der Fragen:

  • Wie viel Sicherheit kann ich mir erlauben,
  • und wie viel Chance will ich mir leisten?

Früher Ruhestand als Zahnarzt – Was ist zu tun?

Bereits im zweiten Jahr der Assistenzzeit, also nach der ersten Gehaltserhöhung sollten Sie mit dem Aufbau einer Altersvorsorge beginnen. (Wie viel ein angestellter Zahnarzt verdient erfahren Sie hier: Gehalt angestellter Zahnarzt) Sie haben dann noch lange Zeit und profitieren vom Zinseszinseffekt. Dies ermöglicht Ihnen den Aufbau größer Vermögen bereits mit geringen Beiträgen. Natürlich sollte diese Anlage in einen abgestimmten Plan eingebettet sein und von Jahr zu Jahr geprüft bzw. erweitert werden.

Wer diesen Zeitpunkt verpasst hat, der sollte spätestens jetzt die die ersten Schritte in die Wege leiten und eine Bestandsaufnahme vornehmen. Anschließend sollten dann die richtigen Schlüsse gezogen und die Umsetzung angegangen werden.

Gerne unterstütze ich Sie bei der Bestandaufnahme, der Ruhestandsplanung und der jährlichen Prüfung.

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Weitere Informationen zur Altersvorsorge als Zahnarzt finden Sie hier: Altersvorsorge Zahnarzt.

Altersvorsorge Zahnarzt