Private Krankenversicherung - Lohnt sich das f√ľr mich als Zahnarzt?

Bereits bei der Terminvergabe kann jeder sp√ľren, ob Privatpatient oder GKV-Versicherter: Man bekommt entweder innerhalb weniger Tage einen Termin oder muss meist etwas l√§nger warten. Auch Sie als Zahnarzt kennen die Leistungsunterschiede auf Grund Ihrer T√§tigkeit sehr gut. Doch ab wann lohnt sich f√ľr Sie die private Krankenversicherung, welche Voraussetzungen m√ľssen erf√ľllt sein und wie verh√§lt es sich bei einer Schwangerschaft oder dem Renteneintritt? Dies und mehr erfahren Sie im folgenden Artikel.

1. Lohnt sich die private Krankenversicherung als Zahnarzt?

Ob sich eine private Krankenversicherung f√ľr Sie als Zahnarzt lohnt, ist von vielen Faktoren abh√§ngig:

  • Welchen Leistungsanspruch habe ich an meine Krankenversicherung?
  • Bin ich oft beim Arzt oder nur zur Vorsorgeuntersuchung?
  • Mache ich mich Selbstst√§ndig?
  • Wie ist meine Familienplanung?
  • Wie ist mein Partner versichert?
  • Will ich das zahn√§rztliche Honorar vom Versicherungsumfang ausschlie√üen?
  • Welche Eink√ľnfte erziele ich in den kommenden Jahren und im Ruhestand?
  • Wie viel Selbstbehalt m√∂chte ich tragen?

Erst wenn diese Fragen erörtert sind, kann ich eine sinnvolle Empfehlung aussprechen.

Gerne bespreche ich diese Fragen mit Ihnen gemeinsam in einem kostenfreien Beratungsgespräch zur privaten Krankenversicherung:

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2. Wie ist der Leistungsunterschied von der gesetzlichen zur privaten Krankenversicherung?

Als Zahnarzt kennen Sie die Leistungsunterschiede auf Grund Ihrer Tätigkeit sehr gut. Dabei erzählen mir viele meiner Mandanten, dass ihnen der gesetzlich krankenversicherte Patient mit einer Zuzahlung oft lieber ist, als der Privatversicherte. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht kann ich dies gut nachvollziehen. Diese Denkstruktur ist aber nur als Zahnarzt sinnvoll.

In der Humanmedizin sind die IGeL Leistungen noch nicht so stark verbreitet und der Humanmediziner blickt etwas anders auf den Privatpatienten.

Dies bekommen Sie oft schon bei der Terminvergabe zu sp√ľren. W√§hrend Sie als Privatpatient beim Radiologen innerhalb von wenigen Tagen einen Termin erhalten, werden Sie als GKV-Versicherter ohne gute Kontakte meist etwas l√§nger warten m√ľssen.

Als GKV-Versicherter erhalten Sie nach ¬ß12 SGB V eine ausreichende, zweckm√§√üige, wirtschaftliche Behandlung, welche das Notwendige nicht √ľberschreitet. Die einzelnen Begriffe werden von einem Gremium festgelegt.

Im Krankenhaus wird Ihnen √§hnliches widerfahren. Dabei ist es aus meiner Sicht nicht so entscheidend, ob Sie im 1- oder 2-Bett-Zimmer liegen, sondern ob Sie eine freie Arztwahl haben und ob Ihnen alle Behandlungsmethoden zur Verf√ľgung stehen. Brauchen Sie eine bestimmte OP oder ein teures Medikament? Dann ist die Wahrscheinlichkeit h√∂her, dass Sie dies als Privatpatient erhalten.

Wenn Sie in die private Krankenversicherung wechseln, sollten Sie dies nur machen, wenn bei Ihnen die Leistung im Krankheitsfall im Vordergrund steht.

Als niedergelassener Zahnarzt k√∂nnen Sie im Krankheitsfall nicht behandeln. Sind Sie der einzige Behandler in Ihrer Praxis, dann steht diese sogar komplett still, die Kosten laufen jedoch weiter. Nat√ľrlich f√§ngt Ihr Krankentagegeld einen Teil der Kosten auf, aber in aller Regel nicht komplett. Das Wichtigste ist nun, dass Sie schnell wieder fit sind und zur√ľck in die Praxis k√∂nnen.

3. Wann kann ich als Zahnarzt in die private Krankenversicherung wechseln?

Als angestellter Zahnarzt m√ľssen Sie f√ľr den Wechsel in die private Krankenversicherung die Jahres-Arbeits-Entgelt-Grenze (JAEG) von aktuell 66.600‚ā¨ im Kalenderjahr √ľberspringen. Die Pr√ľfung erfolgt zum Jahresende oder bei einem Arbeitgeberwechsel.

Der Wechsel in die private Krankenversicherung ist möglich, wenn:

  • Ihr Jahresbruttoeinkommen im abgelaufenen und im folgenden Jahr √ľber der JAEG liegt.
  • oder Ihr Bruttoeinkommen im Dezember eines Jahres √ľber 5.550‚ā¨ (1/12 der JAEG) und im Folgejahr ebenfalls dar√ľber liegt.
  • oder Sie durch einen Arbeitgeberwechsel (auch unterj√§hrig) mit Ihrem Monatsgehalt √ľber die JAEG kommen.
  • oder Sie sich Selbstst√§ndig machen.

Nutzen Sie den folgenden Fragenkatalog und finden Sie direkt heraus, ob momentan ein Wechsel f√ľr Sie m√∂glich ist:

4. Ist f√ľr mich als Zahnarzt eine Gesundheitspr√ľfung erforderlich?

Ja, im Gegensatz zu einem Wechsel zwischen gesetzlichen Krankenversicherungen ist beim Wechsel in die private Krankenversicherung und bei einem Wechsel innerhalb der privaten Krankenversicherungen eine Gesundheitspr√ľfung erforderlich.
Diese erfolgt mit einem Fragebogen, in dem Sie alle Vorerkrankungen in den letzten 3 - 5 Jahren (je nach Versicherung) angeben m√ľssen. F√ľr psychische Erkrankungen gilt ein Abfragezeitraum von 5 - 10 Jahren.

Ein gesonderter Arztbesuch ist in der Regel nicht erforderlich.

Meine Empfehlung: W√§hlen Sie den Weg √ľber eine Risikovoranfrage, um Ihre Versicherbarkeit im Vorfeld festzustellen.

5. Wie berechnet sich der Beitrag in der privaten Krankenversicherung?

Der Beitrag setzt sich aus diesen drei Komponenten zusammen:

  1. Eintrittsalter (je j√ľnger, desto g√ľnstiger)
  2. Gesundheitszustand (bei Vorerkrankungen ist ein Beitragszuschlag oder ein Leistungsausschluss möglich)
  3. Leistungsumfang (eine Versicherung mit einem hohen Leistungsniveau ist teurer, als eine Versicherung mit weniger Leistungen)

Als Zahnarzt können Sie bei manchen Versicherungsgesellschaften wählen, ob Sie die zahnärztlichen Leistungen mitversichern. Dadurch können Sie Ihren Beitrag reduzieren.

6. Wie entwickelt sich der Beitrag in der privaten Krankenversicherung?

Der Beitrag in der privaten Krankenversicherung kletterte laut "Verband der privaten Krankenversicherung" im Zeitraum von 2009 bis 2023 um ca. 2,8% pro Jahr. Im Vergleich dazu steigerten sich die Beiträge in der GKV um ca. 3,3% p.a. (Quelle: pkv.de).

Erfahrungsgemäß steigen die Beiträge in der PKV um 3 - 5% pro Jahr und in der GKV zwischen 2 - 3%. Dies liegt aus meiner Sicht daran, dass die GKV auch Leistungen reduzieren und somit Beitragsanstiege dämpfen kann. Diese Option hat die PKV nicht. Daher ist langfristig mit einem schnelleren Anstieg zu rechnen.

7. Ist die private Krankenversicherung als selbstständiger Zahnarzt sinnvoll?

Ja und Nein. Diese Frage l√§sst sich nicht isoliert beantworten, sondern h√§ngt mit den weiter oben aufgef√ľhrten Fragen zusammen. Aufgrund Ihrer Selbstst√§ndigkeit ist jedoch ein Wechsel in die private Krankenversicherung m√∂glich. Wichtig zu wissen ist: Sie m√ľssen nicht in die private Krankenversicherung wechseln, sondern k√∂nnen als niedergelassener Zahnarzt auch in der gesetzlichen Krankenversicherung bleiben, werden dann aber freiwilliges Mitglied. Was dies f√ľr Sie bedeutet, insbesondere im Ruhestand, habe ich Ihnen weiter unten aufgef√ľhrt.

Die GKV ist f√ľr Sie als niedergelassener Zahnarzt beim Krankentagegeld auf ca. 116‚ā¨ pro Tag beschr√§nkt. Im Krankheitsfall laufen die Kosten in der Zahnarztpraxis aber weiter. Daher ist mindestens eine Zusatzversicherung erforderlich. Mehr dazu erfahren Sie hier: Krankentagegeld f√ľr Zahnarzt.

8. Wo werden die Beiträge der privaten Krankenversicherung belastet?

Während die Beiträge bei der gesetzlichen Krankenversicherung bei Ihnen als angestellter Zahnarzt in der Regel direkt von Ihrem Bruttolohn abgezogen werden ist dies bei der privaten Krankenversicherung nicht der Fall.

Bei der privaten Krankenversicherung wird der monatliche Beitrag direkt auf Ihrem Konto belastet.

Sie erhalten jedoch von der privaten Krankenversicherung j√§hrlich eine Arbeitgeberbescheinigung √ľber den zu zahlenden Beitrag. Diesen Nachweis reichen Sie dann bei Ihrem Arbeitgeber ein und Ihr Arbeitgeber gibt Ihnen √ľber die Gehaltsauszahlung einen Zuschuss. Dieser Zuschuss betr√§gt in etwa die H√§lfte Ihres Beitrages bis zur Beitragsbemessungsgrenze.

Somit bezahlen Sie als angestellter Zahnarzt nur die Hälfte des Gesamtbeitrages. Da die Beiträge immer am 01. des Monats Ihrem Konto belastet werden, sollten Sie darauf achten, dass immer ausreichend Guthaben auf Ihrem Konto ist.

9. Ich bin als angestellte Zahnärztin schwanger und in der PKV, ist das sinnvoll?

Schwangerschaft als angestellte Zahnärztin:

Wenn Sie als angestellte Zahnärztin schwanger werden, dann kommen Sie in der Regel ins Beschäftigungsverbot und erhalten Ihr Einkommen weiter. Weitere Infos dazu erfahren Sie im Artikel: Gehalt als angestellter Zahnarzt.

Daher √§ndert sich an Ihrer Liquidit√§tssituation erstmal nichts. Erst im Mutterschutz gibt es die ersten sp√ľrbaren Unterschiede:

Mutterschutz als Zahnärztin in der gesetzlichen Krankenversicherung:

Das Einkommen unterscheidet sich nicht von Ihrem Einkommen w√§hrend der Schwangerschaft. Wird jedoch von zwei Beteiligten getragen. Zum einen ist dies Ihr Arbeitgeber. Dieser √ľberweist Ihnen Ihr "Gehalt" genauso wie bisher, abz√ľglich 13‚ā¨ je Kalendertag. Diese 13‚ā¨ je Kalendertag erhalten Sie von Ihrer gesetzliche Krankenversicherung. Daher besteht f√ľr Sie kein Unterschied bei Ihrem Einkommen.

Gehalt angestellte Zahnärztin während Schwangerschaft und Mutterschutz

 

Mutterschutz als Zahnärztin in der privaten Krankenversicherung:

√Ąhnlich wie oben beschrieben spielt es sich auch ab, wenn Sie als Zahn√§rztin privat krankenversichert und im Mutterschutz sind.

Ihr Einkommen wird weiterhin vom Arbeitgeber √ľberwiesen. Die 13‚ā¨, die im obigen Beispiel von der GKV getragen werden entfallen nat√ľrlich, wenn Sie privat krankenversichert sind. Es findet jedoch √ľber das Bundesversicherungsamt ein Ausgleich von einmalig 210‚ā¨ statt (dieser Zuschuss muss aktiv beantragt werden). Zus√§tzlich erhalten Sie √ľber Ihr Krankentagegeld nach der vereinbarten Karenzzeit (in der Regel 43 Tage) eine Ausgleichszahlung von ca. 11‚ā¨ je Kalendertag, um die Differenz zu den 13‚ā¨ zur gesetzlichen Krankenversicherung aufzufangen.

Da das Krankentagegeld erst nach der Karenzzeit einsetzt, fehlen Ihnen im Vergleich zur gesetzlich versicherten Zahn√§rztin ca. 11‚ā¨ f√ľr 43 Tage. Dies entspricht ca. 500‚ā¨.¬† In der Mutterschutzzeit besteht daher ein finanzieller Vorteil zu Gunsten der GKV, welcher 500‚ā¨ jedoch nicht √ľbersteigt.

Beschäftigungsverbot in der Stillzeit

Nach dem Mutterschutz besteht die Möglichkeit in Ihrer Stillzeit in ein erneutes Beschäftigungsverbot zu gehen. Ihr Einkommen entspricht dann wieder Ihrem Einkommen in der Schwangerschaft. Daher besteht die gleiche Liquiditätssituation wie bisher.

Elterngeld als angestellte Zahnärztin

Beantragen Sie als angestellte Zahn√§rztin Elterngeld? Dann entf√§llt in dieser Zeit Ihr Beitrag f√ľr die gesetzliche Krankenversicherung.

Ihren Beitrag in der privaten Krankenversicherung m√ľssen Sie weiterhin bezahlen. Jedoch gew√§hren viele Versicherungen dann eine beitragsfreie Zeit in den Monaten 1 - 6 oder ab dem 7. Monat. Dies ist von Versicherung zu Versicherung unterschiedlich und stellt einen Einkommensnachteil f√ľr die PKV dar.

Durch ein geschicktes Liquidit√§tsmanagement k√∂nnen Sie f√ľr diese Zeit eine Reserve aufbauen. Dann sind Sie √ľber die PKV besser versichert und k√∂nnen von Ihrer Reserve den Beitragsunterschied abfedern.

Gerne berate ich Sie hierzu in einem kostenfreien Erstgespräch:

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10. Bei wem werden meine Kinder mitversichert?

Wenn Sie verheiratet sind?

Wenn Sie verheiratet sind werden Ihre Kinder beim Partner mit dem h√∂heren Einkommen mitversichert. Der monatliche Beitrag in der PKV liegt, je nach Versicherungsumfang, bei ca. 90‚ā¨ - 140‚ā¨ je Kind.

Wenn Sie nicht verheiratet sind, aber ein gemeinsames Kind haben?

In diesem Fall k√∂nnen Sie es sich aussuchen, bei welchem Partner das Kind mitversichert sein soll. Ihr Nachwuchs k√∂nnte daher auch in der Familienversicherung des gesetzlich versicherten Partners mitversichert werden. Dann sollten Sie aber eine M√∂glichkeit schaffen, dass Ihr Kind ohne eine erneute Gesundheitspr√ľfung in die PKV wechseln kann, falls die Heirat zu einem sp√§teren Zeitpunkt stattfindet.

11. Ich m√∂chte zur√ľck in die gesetzliche Krankenversicherung

Sie sind als Zahnarzt mit Ihrer privaten Krankenversicherung unzufrieden und möchten wieder in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln?

Dieser Wechsel ist an zwei Bedingungen gekn√ľpft:

  1. Das Jahreseinkommen muss unter der Jahresarbeitsverdienstgrenze von 66.600‚ā¨ liegen und
  2. als angestellter Zahnarzt m√ľssen Sie j√ľnger als 55 Jahre sein.

F√ľr Sie als R√ľckkehrer in die gesetzliche Krankenkasse ist vor allem wichtig, dass Sie im Ruhestand in der Regel als freiwilliges Mitglied in der gesetzlichen Krankenkasse gef√ľhrt. Dies f√ľhrt zu einer anderen Beitragsberechnung als bei "normalen" Rentnern der Deutschen Rentenversicherung. Diese sind in der Regel als Pflichtmitglied in der Krankenversicherung der Rentner (KVdR) versichert.

Sie m√∂chten innerhalb der privaten Krankenversicherung wechseln? Kontaktieren Sie mich gerne f√ľr einen Beitrags- und Leistungsvergleich:

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12. Soll ich mich als Zahnarzt im Ruhestand freiwillig gesetzlich krankenversichern?

Aufgrund Ihrer Versorgungsbez√ľge sind Sie als Zahnarzt in der Regel als freiwilliges Mitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung gef√ľhrt. Dies f√ľhrt, im Vergleich zu Rentnern der Deutschen Rentenversicherung, dazu, dass Sie auf alle Ihre Einnahmen (bis zur H√∂chstgrenze von 4.987,50‚ā¨ - Stand 2023) im Ruhestand Beitr√§ge f√ľr die GKV entrichten m√ľssen.

Ein vereinfachtes Beispiel:

Vergleich Pflichtmitglied und freiwilliges Mitglied gesetzliche Krankenversicherung f√ľr Zahnarzt

Bei gleichen Gesamteink√ľnften von 4.550‚ā¨ sind f√ľr den Rentner der Deutschen Rentenversicherung als Pflichtmitglied nur 2.500‚ā¨ f√ľr die Berechnung des Beitrages relevant. F√ľr Sie als Zahnarzt, Rentner im Versorgungswerk und damit in der Regel freiwilliges Mitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung werden die Gesamteink√ľnfte von 4.550‚ā¨ zur Beitragsberechnung angesetzt.

Wie Sie als Zahnarzt eine gesunde Altersvorsorge aufbauen erfahren Sie hier: Altersvorsorge Zahnarzt

13. Beteiligt sich das Versorgungswerk am Beitrag der GKV?

F√ľr den Rentner der Deutschen Rentenversicherung wird eine Versicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung noch etwas schmackhafter gemacht. Als Pflichtmitglied erhalten Sie zu Ihrem Beitrag noch einen satten Zuschuss (in etwa 50%) durch die Deutsche Rentenversicherung. Andersherum formuliert zahlen Sie also nur den halben Beitrag.

Diesen Zuschuss zahlt das Versorgungswerk nicht. Daher tragen Sie den Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung in voller Höhe selbst.

Dies f√ľhrt zu einer starken Verzerrung bei den Beitr√§gen!

In meinem vereinfachten Beispiel habe ich einen Beitragssatz zur GKV von 18% angenommen. Dieser setzt sich aus 15% Beitrag zur Krankenvericherung und 3% Beitrag zur Pflegeversicherung zusammen.

Der Rentner der Deutschen Rentenversicherung tr√§gt daher einen eigenen Beitrag von weniger als 300‚ā¨ (2.500 * 18% -¬† Zuschuss). Sie als Zahnarzt, Rentner im Versorungswerk und freiwilliges Mitglied in der gesetzlichen KV haben im Beispiel einen Beitrag von ca. 820‚ā¨ (4.550 ‚ā¨ * 18%).

14. Meine klare Empfehlung f√ľr Sie:

Wenn Sie im Ruhestand Pflichtmitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung sind, dann empfehle ich Ihnen die gesetzliche Krankenversicherung, eventuell mit Zusatzversicherungen.

Wenn Sie im Ruhestand freiwilliges Mitglied der gesetzlichen Krankenversicherung sind, dann sollten Sie stark √ľberlegen, ob die Vorteile der privaten Krankenversicherung die Nachteile √ľberwiegen.

Sie sind sich nicht sicher, was das beste f√ľr Sie pers√∂nlich ist? Gerne lasse ich Ihnen kostenfrei einen Beitrags- und Leistungsvergleich zukommen:

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