Sorgenfreie Rente als Zahnarzt

In 9 Schritten zur sorgenfreien Rente als Zahnarzt:

Die Zahnarztpraxis ist ein anspruchsvolles Arbeitsumfeld, welches oft mit langen Arbeitszeiten und hohen finanziellen Investitionen verbunden ist. Daher ist es besonders wichtig, fr√ľhzeitig √ľber die finanzielle Absicherung im Alter nachzudenken. In diesem Blogartikel erfahren Sie, wie Sie eine sorgenfreie Rente planen k√∂nnen, um im Ruhestand den gewohnten Lebensstandard halten zu k√∂nnen.

1. Schritt: Ihre Ausgaben im Ruhestand

1.1 Ausgaben√ľbersicht

Bevor wir an den Verm√∂gensaufbau gehen und √ľber Rendite und Sparbeitr√§ge sprechen, gilt es im ersten Schritt herauszufinden, wie viel Sie im Ruhestand √ľberhaupt brauchen.

Daher sollten Sie im ersten Schritt pr√ľfen, welche Ausgaben Sie im Ruhestand noch oder vielleicht sogar zus√§tzlich haben.

Eine¬†Studie der Ruhr Universit√§t Bochum¬†hat dabei festgestellt, dass sich ‚ÄěZufriedenheit‚Äú einstellt, wenn das Nettoeinkommen √ľber einem Niveau von 87%¬†des¬†Nettoeinkommens vor Renteneintritt liegt.

Erfahrungsgemäß teilen sich die privaten Ausgaben in drei Kategorien:

Kategorie 1: Belastungen heute, jedoch nicht im Rentenalter

Dies sind Belastungen wie:

  • Rate f√ľr die Immobilienfinanzierung
  • Kosten der Ausbildung Ihrer Kinder
  • der Verm√∂gensaufbau f√ľr den Ruhestand

Durch den Wegfall dieser Ausgaben reduziert sich Ihr Bedarf im Alter in der Regel um ca. -30%.

Kategorie 2: Belastungen heute und im Rentenalter

Hierbei handelt es sich um Ausgaben f√ľr die eigene Lebenshaltung wie:

  • Essen, Trinken, Kleidung, Freizeit
  • Ihre Krankenversicherung
  • Mobilit√§t und Kommunikation

Die Ausgaben in dieser Kategorie sind auch noch im Ruhestand vorhanden, also +/- 0%.

Kategorie 3: Belastungen heute nicht, jedoch im Rentenalter

Der l√§ngste Urlaub des Lebens beginnt meistens auch mit einer Reise oder der Erf√ľllung eines Traums. In den ersten 10 ‚Äď 15 Jahren ist auch die Gesundheit noch auf einem guten Niveau und es werden viele Reisen unternommen. Sp√§ter, wenn der Gesundheitszustand schlechter wird, dann kommen zus√§tzliche Ausgaben f√ľr Medikamente, h√§usliche Unterst√ľtzung oder gar Pflegekosten hinzu. Dieser Block erh√∂ht Ihre Ausgaben im Ruhestand um ca. +10%.

Zwischenfazit:

In der Finanzplanung stellen wir Ihre Ausgaben genau auf und n√§hern uns √ľber die oben genannten prozentualen Ver√§nderungen. Erfahrungsgem√§√ü landen wir bei einem Nettobedarf von ca. 80% ( 100% -30% + 0% + 10% = 80%).

1.2 Veränderung der Ausgaben bis zum Ruhestand

Bei vielen meiner Mandanten stelle ich fest, dass sich mit einer Einkommenserh√∂hung auch der Lebensstandard, also die Ausgaben, erh√∂hen. Vor allem bei j√ľngeren Zahn√§rzten kann die berufliche Entwicklung und das Einkommen vor dem Ruhestand schwer abgesch√§tzt werden.

In der Regel liegt das Einkommen vor dem Ruhestand aber √ľber dem Einkommen aus der Assistenzzeit bzw. dem¬†Gehalt als angestellter Zahnarzt. Als Orientierung kann bei niedergelassenen Zahn√§rzten der durchschnittliche¬†Gewinn einer Zahnarztpraxis¬†herangezogen werden.

Es w√§re jedoch aus meiner Sicht ein¬†Planungsfehler,¬†wenn f√ľr einen Assistenzzahnarzt mit einem Bruttogehalt von 3.000 ‚ā¨ eine Altersvorsorge von geplanten 5.000 ‚ā¨ Netto aufgebaut wird ‚Äď Dies w√ľrde in etwa 80% des Einkommens eines Zahnarztes vor dem Ruhestand entsprechen. Die Beitr√§ge, um diese Altersvorsorge aufzubauen w√§ren f√ľr den Assistenzzahnarzt mit seinem Einkommen kaum finanzierbar.

Daher empfehle ich sich bei der Altersvorsorge immer am aktuellen Einkommen und den aktuellen Ausgaben zu orientieren und dann j√§hrlich anzupassen. Wenn Sie immer die jetzt aktuelle Lebensstandard-L√ľcke schlie√üen, dann ist diese auch kurz vor dem Ruhestand geschlossen und Sie k√∂nnen sich entspannt Ihrer Freizeit widmen.

 

2. Schritt: Gegenspieler Inflation

Wenn wir √ľber die Entwicklung der Ausgaben sprechen, dann muss der¬†Kaufkraftverlust / Inflation¬†unbedingt ber√ľcksichtigt werden.

Liegt die Inflation bei nur einem Prozentpunkt, dann wirkt sich dies √ľber eine lange Laufzeit dramatisch aus.

Langfristig sollten Sie aufgrund der expansiven Geldpolitik der Notenbanken mit einer Beschleunigung der Teuerungsrate rechnen.

Selbst ein geringer Anstieg der Teuerung kann einen erheblichen Teil der k√ľnftigen Kaufkraft aufzehren. Sie brauchen also immer mehr Geld, um die gleichen Waren zu kaufen.

Aus einer Kaufkraft von 2.500‚ā¨ bleiben bei einer Inflation von 2% nach 25 Jahren¬†nur¬†noch ca. 1.525‚ā¨.

Umgekehrt: Wenn Sie in 25 Jahren eine monatliche Kaufkraft von 2.500‚ā¨ haben m√∂chten. Dann entspricht dies bei einer Inflation von 2% monatlichen Einnahmen von ca. 4.100‚ā¨.

Altersvorsorge Zahnarzt Inflation

Entwicklung der Kaufkraft der Altersvorsorge eines Zahnarztes bei verschiedenen Inflationsraten.

Zwischenfazit:

Bei Ihren Ausgaben im Ruhestand sollten Sie die Inflation unbedingt ber√ľcksichtigen, um eine passende Altersvorsorge aufzubauen.

 

3. Schritt: Steuern und Sozialabgaben ber√ľcksichtigen

Im ersten Schritt haben wir Ihre Ausgaben im Ruhestand ermittelt und im zweiten Schritt die Auswirkungen des Kaufkraftverlustes durch die Inflation ber√ľcksichtigt.

Als Ergebnis steht nun Ihr monatlicher Nettobedarf im Ruhestand auf unserem Papier.

Auf alle Ihre Einnahmen im Ruhestand entfällt eine Steuerzahlung und ggfs. noch eine zusätzliche Abgabe an die Kranken- und Pflegeversicherung (zumindest bei freiwillig gesetzlich versicherten Zahnärzten).

Zu Ihrem Nettobedarf kommen nun also noch die Steuerzahlung und die Abgaben zur Sozialversicherung hinzu.

Leider kann hier keine pauschale Aussage getroffen werden, da die steuerliche Anrechnung und die Pflicht zur Sozialabgabe je nach Art der Rentenzahlung variiert.

Wichtig: Immer Steuern und Sozialabgaben ber√ľcksichtigen

Wichtig zu wissen ist an dieser Stelle daher, dass Sie bei Ihren Rentenzahlungen, zum Beispiel vom Versorgungswerk, immer noch die Steuern und Sozialabgaben abziehen m√ľssen, um Ihre tats√§chliche Nettorente zu bestimmen.

Zur Ermittlung der Steuer- und Sozialabgaben nutze ich in der Finanzplanung verschiedene Berechnungsprogramme und erhalte dann die erforderlichen Bruttoeinnahmen.

Es sollte die Frage beantwortet werden: Wie viel muss ich einnehmen, damit mir nach Steuern und Sozialabgaben ausreichend zur Verf√ľgung steht?

 

4. Schritt: Bruttoeinnahmen erreichen

Ihr Einkommen im Ruhestand setzt sich maßgeblich aus diesen Bereichen zusammen:

Wie sich die unterschiedlichen Anlagemöglichkeiten steuerlich auswirken und welche Vor- und Nachteile diese bieten, erfahren Sie per Klick auf den jeweiligen Baustein.

Wichtig f√ľr Sie ist jedoch zu wissen, WIE die ben√∂tigte Bruttorente erreicht werden kann, nach dem Sie diese ermittelt haben.

 

5. Schritt: Gegenspieler Niedrigzinsumfeld

Seit mehreren Jahren befinden wir uns in einem Umfeld niedriger Zinsen. Weder auf dem Tagesgeld noch auf dem Sparbuch gibt es nennenswerte Renditen. Eine Altersvorsorge kann auf dieser Basis nur schwer aufgebaut werden, da sich die Verzinsung vor allem langfristig ganz entscheidend auf den Sparbeitrag auswirkt.

Die aufgef√ľhrte Tabelle zeigt, welche Sparrate aufgewendet werden muss, um eine monatliche Rente von 500‚ā¨ zu erhalten.

Wer noch 30 Jahre Zeit hat, kann bei 4% Verzinsung bereits mit 145‚ā¨ im Monat eine zus√§tzliche Rente von 500‚ā¨ aufbauen. Bei einer Verzinsung von 1% m√ľssen bei gleicher Laufzeit f√ľr die gleiche Rente schon 238‚ā¨ investiert werden, also fast 100‚ā¨ im Monat mehr.

Wer erst 20 Jahre vor dem Ruhestand beginnt muss bei einer Verzinsung von 4% monatlich schon 274 ‚ā¨ und bei 1% Verzinsung 376 ‚ā¨ investieren, um auf das gleiche Ergebnis zu kommen.

Vermögensaufbau Zahnarzt

Die Idee eine möglichst hohe Verzinsung zu erzielen, liegt daher Nahe, da dann nur ein geringer Sparbeitrag auf die Seite gelegt werden muss. Doch dies ist im aktuellen Niedrigzinsumfeld nur schwer möglich.

 

6. Schritt: Diversifikation bringt höhere Rendite

Neben dem Sparbuch und dem Tagesgeld können weitere Anlageformen zum Vermögensaufbau genutzt werden, die mehr Rendite erwirtschaften.

Auch wenn man aus den historischen Renditen nicht auf die k√ľnftige Entwicklung schlie√üen sollte, geben Sie doch eine erste Indikation.

In verschiedenen Studien wurde nun ermittelt, wie sich einzelne Anlageformen entwickelt haben. Eine davon ist ‚ÄěThe Rate of Return on Everything, 1870-2015‚Äě.

Ein weltweites Portfolio aus Aktien bewegt sich, laut Studie, bei einer Rendite zwischen 5 ‚Äď 8%.

Immobilien erwirtschaften zwischen 4 ‚Äď 7%, festverzinsliche Wertpapiere (Anleihen) 1,5 ‚Äď 4% und das Tagesgeld/Sparbuch 0,5 ‚Äď 2%.

Zwischenfazit:

Um auf eine höhere Rendite zu kommen ist also ein Mix aus verschiedenen Anlagen erforderlich. Es sollten immer auch Aktien oder Immobilien enthalten sein, um die Chance auf eine höhere Rendite zu wahren.

Diesen Mix k√∂nnen Sie, au√üer beim Versorgungswerk (kein direkter Einfluss auf die ausgew√§hlten Anlagen), in allen anderen Bausteinen erreichen. Das bedeutet: Auch √ľber eine Versicherung kann voll oder teilweise in Aktien investiert werden.

Entscheidend ist aber der Blick auf das gesamte Verm√∂gen unter Ber√ľcksichtigung des Versorgungswerks. Dieses legt traditionell eher konservativ an. Um nun auf das Gesamtverm√∂gen eine h√∂here Rendite zu erwirtschaften, d√ľrfen Sie die anderen Anlagen daher eher offensiv w√§hlen. Dadurch erhalten Sie in Kombination eine ausgewogene Verm√∂gensstruktur.

 

7. Schritt: Ihr erster Mitspieler ‚Äď ‚ÄěZeit‚Äú

Die andere Dimension der oben aufgef√ľhrten Tabelle ist die Zeit. Mit der Laufzeit Ihrer Anlage kommt ein sehr f√∂rderlicher Effekt hinzu, der¬†Zinses-Zins-Effekt. Dieser entfaltet seine volle Wirkung erst sp√§t, dann sind die Spr√ľnge aber enorm.

Hier nochmal ein Blick auf die Tabelle:

Vermögensaufbau Zahnarzt

 

Bei einer Sparzeit von 5 Jahren und einer Rendite von 4% werden 1.506‚ā¨ im Monat ben√∂tigt, um eine Rente von 500‚ā¨ zu erhalten. Die eigenen Beitr√§ge belaufen sich hier auf (1.506 x 5 x 12) 90.360‚ā¨.

Bei einer Laufzeit von 40 Jahren und 4% sind es nur 86‚ā¨ pro Monat! Ein deutlicher Unterschied, da sich die eigenen Beitr√§ge hier nur auf 41.280‚ā¨ belaufen, den Rest erledigt der Zinses-Zins-Effekt f√ľr Sie.

Bei einem fr√ľhen Beginn k√∂nnen Sie also die Rendite f√ľr sich arbeiten lassen und m√ľssen selbst deutlich weniger einzahlen.

Zwischenfazit:

Wer Geld sparen will f√§ngt fr√ľh mit der Altersvorsorge an und nutzt den Zinses-Zins-Effekt. Wichtig dabei ist, dass die Rendite immer √ľber der Inflation liegt, sonst bewirkt dieser Effekt genau das Gegenteil.

 

8. Schritt: jährlicher Check-Up Ihrer Finanzplanung

Um im Ruhestand gut versorgt zu sein ist es essenziell f√ľr Sie zu wissen, welcher Betrag Ihnen monatlich zur Verf√ľgung stehen muss, um Ihren Lebensstandard in dem gew√ľnschten Ma√üe zu halten ‚Äď und dies nach Inflation.

Wie oben erl√§utert, wird dann gepr√ľft, welches Einkommen Ihnen nach Steuern und Sozialabgaben aus dem Versorgungswerk zur Verf√ľgung steht. √úber die anderen Anlagem√∂glichkeiten bauen Sie zus√§tzliches Einkommen auf, um die Rentenl√ľcke zu schlie√üen.

Dabei ist die Zeit und die Rendite Ihr Verb√ľndeter, insofern Sie beide bewusst und wie oben beschrieben einsetzen.

√úber den j√§hrlichen Check-Up der Finanzplanung passen Sie Ihre Ruhestandsplanung an und schlie√üen die evtl. L√ľcke mit den entsprechenden Ma√ünahmen.

Wenn Sie Ihren j√§hrlichen Check-Up nicht selbst machen m√∂chten, sollten Sie sich professionelle Unterst√ľtzung von einem¬†Finanzplaner f√ľr Zahn√§rzte¬†einholen.

 

9. Schritt: Diese acht Fehler vermeiden:

9.1 ‚ÄěWas du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen.‚Äú

Dieses Sprichwort passt sehr gut zur Altersvorsorge. Denn je sp√§ter Sie beginnen, desto mehr m√ľssen Sie monatlich auf die Seite legen und desto weniger haben Sie zum Leben (Vergleiche Tabelle oben).

9.2 Langlebigkeit:

Wir leben immer l√§nger, dies ist eine tolle Nachricht. Doch sollten dann die Rentenzahlungen auch lebenslang zur Verf√ľgung stehen. Dies ist entweder bei Entnahmen ohne Kapitalverzehr oder bei einer Versicherungsl√∂sung √ľber eine Leibrente m√∂glich.

9.3 Mangelnde Diversifikation:

Nicht alle Eier in einen Korb zu legen, ist ein weiterer wichtiger Punkt bei der Altersvorsorge. Das heißt, Sie sollten neben dem Versorgungswerk noch andere Altersvorsorgen bzw. Vermögenswerte aufbauen. Dies können Rentenversicherungen, Immobilien oder ein Aktiendepot sein.

9.4 Diversifikation der Anlageklassen:

Achten Sie auf die gesamte Vermögensstruktur und insbesondere auf die Ausrichtung des Versorgungswerks. Ist dieses eher defensiv aufgestellt, können Sie im Rahmen Ihrer Gesamtvermögensstruktur weitere Anlagen eher offensiv ausrichten.

9.5 Hin und her macht Taschen leer:

Wer h√§ufig die Anlagen wechselt oder die geplanten Laufzeiten nicht einh√§lt wird hinter der m√∂glichen Rendite zur√ľckbleiben. Ein zu fr√ľher Ausstieg aus dem Aktienmarkt oder die Aufl√∂sung einer Versicherung f√ľhrt meist zu finanziellen Verlusten.

9.6 Biometrische Risiken absichern:

Eine finanzielle Absicherung im Pflegefall sch√ľtzt Ihr Verm√∂gen vor den hohen Kosten eines Pflegeheims und erh√§lt es f√ľr Ihre Hinterbliebenen.

9.7 Alles bleibt wie es ist:

Sowohl im Leben wie auch am Kapitalmarkt √§ndert sich laufend sehr viel. Sie sollten ihre Geldanlage deshalb regelm√§√üig √ľberpr√ľfen, anpassen und auch Vorkehrungen f√ľr Ereignisse, wie eine m√∂gliche¬†Berufsunf√§higkeit, treffen.

9.8 Unterschätzte Inflation:

Die Inflation hat erheblichen Einfluss auf die reale Rendite, also die Rendite abz√ľglich Teuerungsrate. Liegt sie sogar √ľber der Verzinsung, zehrt dies die Kaufkraft auf.

 

10. Fazit ‚Äď Ruhestandsplanung f√ľr Zahn√§rzte

Eine sinnvolle Ruhestandsplanung ber√ľcksichtigt mehrere Komponenten, wie zum Beispiel das geplante Eintrittsalter, die Leistungen des Versorgungswerks, ein gutes Darlehensmanagement, sowie die private Verm√∂genssituation.

Klar ist deshalb: Wer sich nur auf das Versorgungswerk und den Verkaufspreis seiner Praxis verlässt, der wird es ohne finanzielle Einbußen nur selten schaffen.

Damit das Geld f√ľr das Leben ohne Job gen√ľgt, sollten Sie bereits fr√ľhzeitig wissen, was auf Sie zukommt. Beginnen Sie jetzt, Ihre Altersvorsorge aufzubauen oder zu optimieren.

Besonders wichtig ist, dass Sie als Zahnarzt Ihr sp√§teres Alterseinkommen aus der betrieblichen (nur f√ľr angestellte Zahn√§rzte m√∂glich) und privaten Vorsorge berechnen. √úberpr√ľfen Sie bitte auch, ob Sie die Abschl√§ge bei einem evtl. vorgezogenen Ruhegeld aus dem Versorgungswerk verkraften k√∂nnten.

Wie Sie bei der Ruhestandsplanung konkret vorgehen:

  1. An erster Stelle steht der¬†Kassensturz:¬†Welche monatlichen Eink√ľnfte stehen nach heutigem Stand im Alter bereits zur Verf√ľgung? Wie hoch ist der Anspruch aus dem Versorgungswerk? Was ist dieser nach Abzug der Inflation noch wert?
  2. Anschlie√üend vergleichen Sie die¬†Einnahmen¬†mit den¬†voraussichtlichen Ausgaben im Alter. Was f√§llt an Kosten f√ľr Wohnen, Lebenshaltung, Mobilit√§t, Konsum, Hobbys etc. an? M√ľssen weitere Ausgaben, wie Pflegekosten oder laufende Verpflichtungen ber√ľcksichtigt werden?
  3. Ergibt sich aus diesem Abgleich eine¬†Lebensstandard-L√ľcke, dann sollten Sie entscheiden, ob Sie diese¬†L√ľcke schlie√üen¬†m√∂chten.
  4. Zun√§chst berechnen Sie, welches individuell¬†notwendige Ruhestandsverm√∂gen¬†aufgebaut werden muss, um bis ins hohe Alter inflationsbereinigt ausreichend versorgt zu sein. Danach pr√ľfen Sie, welche individuell notwendige Rendite nach Steuern erzielt werden sollte.
  5. Anschlie√üend kalkulieren Sie Ihre¬†individuell notwendige Sparrate¬†und pr√ľfen¬†welche Anlagem√∂glichkeiten¬†in Frage kommen. Au√üerdem interessant: Welche staatlichen F√∂rderungen k√∂nnen Sie f√ľr Ihre Ruhestandsplanung als Zahnarzt erhalten? Welche m√∂glichen Steuervorteile gibt es?
  6. Nicht vergessen werden darf der¬†Schutz gegen biometrische Risiken,¬†wie Berufsunf√§higkeit und Pflegebed√ľrftigkeit sowie die Absicherung der Hinterbliebenen. Diesen Schutz berechnen Sie bitte vor m√∂glichen Abgaben einer Erbschaftssteuer.
  7. Abschlie√üend stellen Sie den erarbeiteten Finanzplan¬†regelm√§√üig auf den Pr√ľfstand. Was hat sich ver√§ndert? Welche Vertr√§ge sind eventuell ausgelaufen, was sollten Sie anpassen?

Mit dem¬†Finanzplan f√ľr Zahn√§rzte¬†unterst√ľtze ich Sie als¬†Certified Financial Planner¬†gerne bei der Planung Ihres Ruhestands.

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Ihr Thomas Jans

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